Leitbild & Werte der Stadtmission Karlsruhe

 

Glaubwürdiger und verlässlicher Partner für Karlsruhe

Unser Auftrag für Karlsruhe ist für uns in folgendem Bibelwort zusammengefasst: “Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum Herrn, denn wenn’s ihr  wohlergeht, so geht’s auch euch wohl (Jeremia 29,7)”. Das  war und ist die Losung der evangelischen Stadtmissionen weltweit und in Karlsruhe. 

Die Evangelische Stadtmission Karlsruhe hat mit ihren Mitarbeitern 6 Werte entwickelt, die alle gemeinsam nach innen und nach außen leben möchten: 

  •     Verlässlichkeit
  •     Engagement
  •     Fairness
  •     Teamgeist
  •     Professionalität
  •     Glaubwürdigkeit 

Diese 6 Werte der Evangelischen Stadtmission Karlsruhe korrespondieren mit der christlichen Ethik wie auch mit universalen Wertevorstellungen. Eine große Anzahl an jungen und älteren Mitarbeiten in verschiedenen Arbeits- und Lebensphasen hat sich aus vielen Begriffen auf diese Werte als eine gemeinsame Basis verständigt. 

Und die Evangelische Stadtmission Karlsruhe ist sich sicher: Diese Werte können am Besten gelebt werden in dem Wissen, dass sie letztlich ihren Ursprung in der Liebe Gottes zu den Menschen haben. Die Evangelische Stadtmission Karlsruhe kommuniziert ihren christlichen Auftrag zur Sorge für die Menschen und schöpft daraus ihre Kraft. Das kommt den uns anbefohlenen Menschen wie auch den Mitarbeitenden zugute. 

 

Unsere vier Grundprinzipien

Die Karlsruher Stadtmission hat sich dafür entschieden, die Herausforderung des Wettbewerbs anzunehmen, weil sie in der Stadt einen heilstiftenden Auftrag hat. 

Die vier Grundprinzipien der christlichen Soziallehre sind dabei die Maxime für die Orientierung und die Gestaltung der Organisation nach innen und außen: 

Personalität, d.h. jeder Mensch

  • ist ein Gedanke Gottes, den Gott nur einmal (aus Liebe) denkt (Augustinus)
  • hat eine unveräußerliche Würde als Geschöpf und ist Ebenbild des Schöpfers
  • ist einzigartig und unverwechselbar
  • ist frei und fähig und aufgefordert Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen
  • ist seinem Wesen nach auf andere Menschen und Gemeinschaft hin geordnet
  • ist selbst Zweck und nicht Mittel zum Zwecke anderer

 

Subsidiarität, d.h. sowohl der Einzelne als auch die Gruppe haben das Recht und die Pflicht,

  • die eigenen Angelegenheiten in Eigenverantwortung zu regeln
  • Führung als subsidiäre Assistenz in Anspruch zu nehmen und nicht einer Herrschaft unterworfen zu sein
  • die eigene Kompetenz zu fördern  und (wieder) zu erlangen und (sich) weiterzuentwickeln

 

Solidarität, d.h. jeder Mensch

  • hat ein Recht auf die Solidarität des Stärkeren für die Verwirklichung seiner unveräußerlichen Würde
  • hat die Pflicht die Solidarität des Stärkeren nur soweit notwendig in Anspruch zu nehmen
  • erfährt in gelebter Solidarität menschliche Verbundenheit und Vertrauen und darin Sinn

 

Universalität, d.h. diese Grundsätze

  • gelten für alle Menschen, für Kunden, Mitarbeiter, Ehrenamtliche und Führungskräfte gleichermaßen
  • sind anthropologische Konstanten, die zu allen Zeiten gelten
  • gelten über kulturelle und ethnische Grenzen hinweg