Evangelische Stadtmission Karlsruhe e.V.

Ein Blick durch die Tore der Stadtmission

24.09.2014

Angehende Mitglieder besichtigen Benckiserstift

 „Wer sich des Armen erbarmt der leihet dem Herrn, der wird ihm wieder Gutes vergelten“. Pfarrer Dr. Michel liest die Tages-Losung vor. „In diesen Spruch beziehe ich alle Mitglieder der Evangelischen Stadtmission Karlsruhe (ESK) ein“, so Dr. Michel. Vor ihm sitzen potenzielle und neue Mitglieder. Sie wollen sich einen Eindruck von der Einrichtung machen. Dazu haben sie sich im Benckiserstift zum Mittagessen versammelt.

Nach der Begrüßung erläutert der Vorstandsvorsitzende das Prinzip der Einrichtung: „Wir wollen Menschen in Not helfen“. Zusammen mit Heimleiterin Simone Bohn klärt er über die einzelnen Tätigkeits-Bereiche der ESK auf. Eine Besonderheit heben sie hervor: „Wir sind die einzige Einrichtung die für unsere Mitarbeiter einen Psychologen zur Verfügung hat“ erklärt Dr. Michel. Ihm liege es sehr am Herzen, dass seine Mitarbeiter ebenso gut betreut sind wie die zu Pflegenden. Aufmerksam lauschen ihm die Besucher. Dann trifft die Bärlauch-Suppe ein. Nach einem Gebet heben alle die Löffel. Die Stimmung ist ausgelassen und allen scheint es zu schmecken.

Nach gefülltem Hähnchen und Joghurt Creme wird die Tagespflege des Benckiserstifts besichtigt. Hier werden Menschen betreut, die zu jeder Zeit einen Pfleger an ihrer Seite brauchen. Viele von ihnen sind dementiell erkrankt. Sie werden morgens mit dem ESK-Bus abgeholt und abends wieder zu ihren Angehörigen gebracht. Eine Unterstützung für die Familien der Pflege-Fälle. Sie können ohne Sorge ihrer Arbeit nachgehen.

Am Ende bleibt das positive Fazit der Besucher. „Versteckt im Grünen, sehr naturbelassen“ meint ein angehendes ESK-Mitglied. Zufrieden widmen sie sich Kaffee und Kuchen. Für einige von ihnen scheint die Mitgliedschaft schon beschlossene Sache.

 

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