Evangelische Stadtmission Karlsruhe e.V.

Pflegeangebote vernetzen

13.02.2014

TechnologieRegion KA macht mobil

Der Karlsruher Oberbürgermeister, Dr. Frank Mentrup, brachte gleich zu Beginn seine Anerkennung zum Ausdruck: 

Positiv überrascht sei er davon, dass die TechnologieRegion Karlsruhe, deren Vorsitzender er ist, sich nicht nur mit Technik beschäftige, sondern dem Thema Pflege eine eigene hochqualifizierte Veranstaltung widme. Als Gastgeber hatte zuvor Dr. Martin Michel, den Oberbürgermeister und die zahlreichen Besucher begrüßt. Das Benkiserstift war bei der Veranstaltung am 13. Februar 2014 bis auf den allerletzten Platz besetzt, was das große Interesse am geplanten Pflegenetzwerk demonstriert. 

Podiumsdiskussionen

„Pflege vernetzen“ war deshalb auch die 1. Podiumsdiskussion überschrieben, bei der Moderator Mathias Zurawski vom SWR Studio Karlsruhe Vertreter des Pflegenetz Heilbronn, des Pflegebündnis Mittelbaden, weiterer Pflegeeinrichtungen ins Gespräch brachte. Alle waren sich einig, dass nur eine gute Vernetzung in der Pflege dazu führen kann, dass die gewünschte Qualität entwickelt und aufrecht erhalten werden kann. Insbesondere die Gewinnung von qualifizierten Pflegefachkräften wird nur mit gemeinsamen Anstrengungen gelingen. Der Karlsruher Oberbürgermeister betonte bei der Gelegenheit, dass es zwischen kommunalen, kirchlich-diakonischen und privaten Pflegeangeboten keine Abgrenzungen geben solle. 

Im 2. Themenblock ging es dann um die Frage, wie man Pflegefachkräfte motivieren und durch gezielte Maßnahmen möglichst lange im Einsatz halten kann. „Lebensphasengerechtes Arbeiten“ ist das Ziel, wodurch dem Pflegepersonal persönliche Zufriedenheit im grundsätzlich belastenden Berufsalltag ermöglicht werden soll.

Das Publikum, zu dem zahlreiche Pflegefachkräfte, Heimleiter/innen und Verwaltungsspezialisten gehörten, schaltete sich engagiert in die Diskussionen ein und zeigte zahlreiche Praxisbeispiele auf. 

In der 3. Diskussionsrunde ging es schließlich um die Frage, ob und vor allem wie der Mangel an Pflegefachkräften durch internationales Personal behoben bzw. verbessert werden kann. Die Integration von Migranten, Anforderungen an Berufsfachschulen und wie eine zentrale Auslandsvermittlung arbeitet, waren die Themenstellungen. 

Insgesamt erlebte die Stadtmission Karlsruhe eine hochqualifizierte Veranstaltung, bei der Engagement und Motivation der Teilnehmenden auf  die Kompetenz der Referenten traf und für alle Anwesenden wichtige Impulse auslöste. 

Es ist zu erwarten, dass die TechnologieRegion Karlsruhe am Thema „Pflegenetzwerk“ dran bleiben wird. 

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