Evangelische Stadtmission Karlsruhe e.V.

Bewegung mal anders

09.01.2013

Ein paar Alltagstipps können helfen

Der Mensch ist von seinem Körperbau her ein Läufer. Entwicklungsgeschichtlich war dies einst notwendig, um zu jagen und Beute zu erlegen. Außerdem wirkt sich ausreichende Bewegung auf die Verdauung und das seelische Wohlbefinden aus. Heutzutage bewegen sich die meisten Menschen aber viel zu wenig und bevorzugen es sich bei jeder Gelegenheit hinzusetzen.
So zum Beispiel in Bus und Bahn: Es steht nur derjenige, der wirklich keinen Sitzplatz findet. Dabei wäre eine sinnvolle Bewegungsübung, einfach mal stehen zu bleiben.

Es gibt allerdings auch Menschen im hohen Alter, die nicht mehr oder ausdauernd Stehen und Laufen können. Sie können sich zwischendurch bewegen, indem sie während dem Sitzen immer wieder von der einen zur anderen Pobacke wechseln. 

Eine weitere Möglichkeit für Bewegung zwischendurch ist eine Atemtechnik. Voraussetzung ist ein Stuhl mit Armlehnen:

Die Unterarme werden auf die Armlehnen gelegt. Beim Ausatmen die Arme andrücken, das Gesäß hebt sich fast automatisch, beim Einatmen locker lassen und wieder auf die Sitzfläche kommen. Dabei werden ganze Muskelgruppen in Bauch, Rücken, Gesäß, Beinen und Armen trainiert. Durch die regelmäßige Entlastung des Pos wird auch die Gefahr des Wundliegens oder Wundsitzens reduziert.

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