Evangelische Stadtmission Karlsruhe e.V.

Hauswirtschaftliche Ausbildung

16.03.2017

Tag der offenen Tür für Schüler

Über 30 Schülerinnen und Schüler aus einer Grund- und Werkrealschule sowie aus mehreren Förderschulen besuchten gemeinsam mit ihren Lehrern die Hauswirtschaftliche Ausbildungsstätte (HWA) der Karlsruher Stadtmission. Die Ausbilder der HWA hatten ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Mit einem Erlebnisparcour bekamen die Schüler einen Einblick in die verschiedensten Bereiche der Ausbildung und zeigten sich begeistert. „Ich konnte mir das vorher gar nicht vorstellen, so ein Schüler und er erklärte: „Jetzt weiß ich zum Beispiel, wie man für eine Veranstaltung einen Tisch eindeckt.“ Martina Möhrle, Leiterin der Ausbildungsstätte, hatte den Tag gemeinsam mit Ihrem Team organisiert, Auszubildende der HWA unterstützten die Ausbilder bei Anleitung der Schüler.

„Vielleicht ist der eine oder andere Schüler darunter, der nächstes Jahr die Ausbildung zum Fachpraktiker der Hauswirtschaft beginnt“, so Möhrle. Dieser Ausbildungsberuf ist ein Angebot für junge Menschen mit erhöhtem Förderbedarf. Die Ausbildung dauert 3 Jahre und findet in der hauswirtschaftlichen Ausbildungsstätte der Evangelischen Stadtmission Karlsruhe statt. Innerhalb der Ausbildung wird in allen Bereichen der Hauswirtschaft ausgebildet. Dies geschieht in den zahlreichen Einrichtungen der Evangelischen Stadtmission, die alle anerkannte Ausbildungsbetriebe sind. Damit bietet der Träger den jungen Menschen optimale Voraussetzungen, um Fachkenntnisse und praktische Fertigkeiten zu erwerben. Neben der Ausbildung besuchen die Auszubildenden die Berufsfachschule. Die Auszubildenden werden durch ein multiprofessionelles Team ausgebildet und betreut. Zum Team gehören hauswirtschaftliche Betriebsleiter, Jugend und Heimerzieher sowie ein Psychologe. Es handelt sich um eine Reha-Maßnahme für junge Menschen mit besonderem Förderbedarf. Wir unterstützen die Auszubildenden in der Schule, bei Behördengängen oder anderen Alltagsproblemen, bei denen sie Hilfe benötigen. Zum Ausbildungskonzept gehören regelmäßige Aktivitäten genauso wie die jährliche gemeinsame Freizeit.

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