Evangelische Stadtmission Karlsruhe e.V.

Gartenanlage ausgezeichnet

23.11.2016

2. Platz beim Hinterhofwettbewerb

„… auch diese Anlage hat die Jury sehr überrascht:  An der stark befahrenen Stephanienstraße unweit des Mühlburger Tores befindet sich diese parkartige Anlage des Matthias-Claudius-Hauses der Evangelischen Stadtmission. Ein alter Baumbestand bildet die Kulisse dieser weitläufigen Anlage, deren Aufenthaltsqualität durch die vielen Sitzangebote unterstützt wird. Individualität durch die Gestaltung der Bewohner ist willkommen … . Der Hof erhält einen zweiten Preis.“
Helmut Kern, Leiters des Gartenbauamts Karlsruhe

Neugestaltung der Gartenanlage

Die Evangelische Stadtmission Karlsruhe ist beim 31. Hinterhofwettbewerb der Stadt Karlsruhe mit ihrer zu mehreren Häusern gehörenden Gartenanlage Stephanienstraße mit einem zweiten Platz in der so genannten Hofgruppe „Größere Innenhöfe innerhalb geschlossener Bebauung“ ausgezeichnet worden. Die Gartenanlage wurde in den vergangenen 3 Jahren mit viel Liebe und Aufwand und in Zusammenarbeit mit der Aussenanlagengruppe der HWK Karlsruhe/Ettlingen neu gestaltet. Die Stadtmission schuf damit ein vielfältiges innerstädtisches Erholungsgebiet für die älteren Bewohner des Betreuten Wohnens und der Pflegeeinrichtungen. "In der Gartenanlage leben und 'arbeiten' auch unsere Bienenvölker, das erste und ebenfalls prämierte Stadtbienenprojekt in Karlsruhe. Der Honig stärkt unsere Bewohner mit der Kraft der Sonne in den Wintermonaten", so Vorstandsvorsitzender Dr. Michel.

Preise & Prämien

Im Bürgersaal  des Rathauses wurden neben dem mit 750€ dotierten zweiten Platz für das Matthias-Claudius-Haus , unter 35 Bewerbern, weitere acht Preise in unterschiedlichen Hofgruppen, eine Prämie für Kinderfreundlichkeit sowie 14 Anerkennungen verteilt.  Das Preisgeld belief sich damit insgesamt auf eine Summe von 5750€.

Verbesserung des Stadtklimas

Mit dem seit 1977 vom Gartenbauamt der Stadt Karlsruhe ausgerichteten Wettbewerb soll das private Grün im Stadtgebiet, insbesondere  in den dichtbebauten Stadtvierteln, wo Innen- und Hinterhöfe die Freiräume zwischen den Wohngebäuden bilden, gefördert werden. Dabei werden bei der Bewertung durch die Jury  besondere Kriterien, wie bspw. die Bedeutung der Anlage für das Wohnumfeld, Aufenthaltsmöglichkeiten oder etwa der Erhalt bestehender Bäume und Sträucher, berücksichtigt. Begrünte Innenhöfe und blühende Vorgärten seien ein wichtiger Beitrag zur „Verbesserung des Stadtklimas  und Verschönerung des Stadtbildes“, so Bürgermeister Michael Obert zur eigentlichen Idee des Hinterhofwettbewerbs.

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